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 Kräuter mit M

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dramelia
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BeitragThema: Re: Kräuter mit M   Mi 23 Sep 2009 - 19:48

Magenklee

Auch:
Fieberklee, Bitterklee

Vorkommen:
Moor, Ufer, feuchte Böden, Sümpfe

Beschreibung:
- Höhe: 20 - 30 cm
- Blätter: langgestielt, rund, glatt
- Blüten: trichterförmig, weiß-rot, gefranst
- Wurzel: kriechend, schuppenartig

Sammeln:
Blätter (trocknen!)

Wirkstoffe:
Gerb- und Bitterstoffe, Saponine, Säuren

Blütezeit:
Mai - Juli

Sammelzeit:
Mai/Juni

Eigenschaften:
Appetitanregend, schmerzlindernd

Anwendungen:
- Tee: bei Magen- und Darmbeschwerden, bei Appetitlosigkeit, bei Sodbrennen
- Wein: bei Verdauungsstörungen
- Umschlag: bei Entzündungen, bei Rheuma

Warnhinweise:
- Umschläge nicht auf offene Wunden legen!
- Bei Durchfall, Darmentzündungen, Magen-Darm-Geschwüren nicht anwenden!
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BeitragThema: Re: Kräuter mit M   Mi 23 Sep 2009 - 19:53

Maiglöckchen

Auch:
Maiblume

Vorkommen:
In ganz Europa, Japan, nördliches Asien, lichte Wälder, steinige Hänge

Beschreibung:
- Höhe: bis 30 cm
- ausdauernde Pflanze
- Stengel: blattlos
- Blätter: paarig, lanzettförmig
- Frucht: rote Beeren
- Wurzel: kriechend, stark verzweigt
- süßer Geruch

Sammeln:
Blätter, Blüten

Wirkstoffe:
Glykoside, Saponine, Convallatoxin

Blütezeit:
Mai/Juni

Sammelzeit:
Nicht selbst sammeln!

Eigenschaften:
Herzstärkend, krampflösend, abführend, diuretisch, durchblutungssteigernd

Anwendungen:
- Aufguß: bei schwachem Herzen, bei Herzrhythmusstörungen, bei Herzkranzgefäßveränderungen, bei vielen anderen Herzkrankheiten

Warnhinweis:
- Die Pflanze ist sehr giftig, keine Beeren essen und die Dosierung der Fertigpräperate genau beachten!
- Den Arzt fragen, ob es zu Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln kommen kann!
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BeitragThema: Re: Kräuter mit M   Mi 23 Sep 2009 - 19:56

Malve, Wilde

Auch:
Käsepappel, Roßpappel

Vorkommen:
Wegränder, Schutthalden, inder Nähe von Siedlungen

Beschreibung:
- Höhe: bis 1 m
- Stengel: kriechend, haarig
- Blätter: langgestielt, rundlich, gezackt
- Blüten: in den Blattachseln, rosa, 5 Blütenblätter
- Staubbeutel: hellviolett
- Frucht: rund-oval, in 9 - 11 Teilfrüchte zerfallen

Sammeln:
Blätter, Blüten

Wirkstoffe:
Schleim- und Gerbstoffe, Farbstoff Malvin, Tannin, Vitamine

Blütezeit:
Juni - September

Sammelzeit:
Juni - September

Eigenschaften:
Schleimlösend, entzündungshemmend, reizlindernd

Anwendungen:
- Gurgelwasser: bei Kehlkopfentzündungen
- Tee: bei Katarrhen
- bei Venenentzündungen, bei Wunden

Warnhinweise:
Da beim Trockenen Schleimstoffe verloren gehen, sollte die Pflanze nach Möglichkeit frisch verwendet werden!
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BeitragThema: Re: Kräuter mit M   Mi 23 Sep 2009 - 20:00

Mariendistel

Auch:
Milchdistel, Frauendistel

Vorkommen:
Mittelmeergebiet, Nordafrika, Australien, bis 1000 m Höhe

Beschreibung:
- Stengel: hohl, aufrecht, gestreift
- Blätter: entlang den Nerven meist gestreift
- Blüten: purpur, in halbkugeligen Köpfend stehend, Hüllblätter mit dornigen Spitzen
- Früchte: glänzend, schwarz-gelb
- Wurzel: pfahlförmig
- an Artischocken erinnernder Geschmack

Sammeln:
Samen

Wirkstoffe:
Ätherische Öle, Bitterstoffe, Histamin, Tyramin, Flavone

Blütezeit:
Juli/August

Sammelzeit:
Spätsommer, Frühherbst

Eigenschaften:
Galletreibend, gefäßerweiternd, harntreibend, leberschützend

Anwendungen:
- Tee: bei Migräne, bei Reisekrankheit
- Tinktur: bei mangelnder Gallebildung, bei Cholezystitis, bei Gelbsucht, bei Hepatitis, bei beginnender Leberzirrhose

Warnhinweise:
- Samen soll ohne Haarkrone gesammelt und an einem luftigen, schattigen Ort getrocknet werden!
- Da die Pflanze gebietsweise unter Naturschutz steht, greift man am besten auf standardisierte Fertigpräparate zurück!
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BeitragThema: Re: Kräuter mit M   Mi 23 Sep 2009 - 20:05

Meerrettich

Auch:
Löffelkraut, Kren

Vorkommen:
Asien, in Europa kultiviert

Beschreibung:
- Blätter: bis zu 1 m lang, gekerbt, gewellt, mit langen Stielen
- Blüten: auf Blütenstengeln
- Wurzel: lang, dick, bräunlichgelb, fleischig, mit vielen Ausläufern, tief in den Boden eindringend

Sammeln:
Wurzel

Wirkstoffe:
Glykoside, Ätherische Öle, Vitamine (v.a. Vitamin C)

Blütezeit:
Mai - Juli

Sammelzeit:
September - Februar

Eigenschaften:
Antiseptisch, hustenbekämpfend, durchblutungsanregend, harntreibend

Anwendungen:
- Zerriebene Wurzel: mit Honig gemischt zur Drüsenanrgung, bei Stoffwechselschwäche
- Saft: bei Entzündungen, v.a. der ableitenden Harnwege, bei Atemwegsinfektionen, bei Verdauungsschwäche, bei Angina, bei drohender Grippe
- Essig: zur Einreibung bei Rheuma, bei Nervenschmerzen
- Wurzelauflage: bei Ischias, bei Thrombose, bei schlecht heilenden Wunden

Warnhinweise:
- Bei innerlicher Anwendungen: Tagesdosis bis 20 g!
- Nicht bei Kindern unter 4 Jahren, während der Schwangerschaft und bei Magen-Darm-Geschwüren und Nierenentzündungen einnehmen!
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BeitragThema: Re: Kräuter mit M   Mi 23 Sep 2009 - 20:08

Melisse

Auch:
Zitronenkraut, Herztrost

Vorkommen:
Südeuropa

Beschreibung:
- Höhe: bis 1 m
- Blätter: kurz gestielt
- Stengel: aufrecht
- Blüten: weiß
- bitterer Geschmack

Sammeln:
Blätter

Wirkstoffe:
Ätherische Öle, Gerbstoffe, Harz, Cumarine

Blütezeit:
Juli - September

Sammelzeit:
Mai/Juni

Eigenschaften:
Beruhigend, tonisch, verdauungsfödernd, spasmolytisch

Anwendungen:
- Tee: bei Verdauungsschwäche, bei Blähungen, bei Verstopfung, bei Brechreiz, bei Sodbrennen, bei Schlafstörungen, bei psychosomatischen Störungen
- Salbe: gegen Fieberbläschen
- Kompres: gegen Migräne
- Umschlag: bei Quetschungen, bei Prellungen, zur Vernarbung von Wunden
- Badeöl: bei Nervösität, bei Schlaflosigkeit

Warnhinweise:
- Die Blätter sollen rasch getrocknet werden!
- Der bekannte Melissengeist wird übrigens nicht aus Melisse, sondern aus Zitronellgras gewonnen!
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BeitragThema: Re: Kräuter mit M   Mi 23 Sep 2009 - 20:12

Minze

Vorkommen:
Feuchte Orte, Pfefferminze oft kultiviert

Beschreibung:
- Stengel: aufrecht
- Blätter: schwach behaart, länglich, gezähnt
- Blüten: rot-weiß, in endständigen Scheinähren

Sammeln:
Blätter

Wirkstoffe:
Ätherische Öle, Menthol, Gerb- und Bitterstoffe

Blütezeit:
Juni - August

Sammelzeit:
Juli

Eigenschaften:
Galletreibend, krampflösend, schmerzlindernd

Anwendungen:
- Tee: bei Erkältungen, bei Beschwerden der Verdauungsorgane, bei Durchfall, bei Verstopfung, bei Magenkrämpfe
- Öl: bei Husten, bei Bronchitis, bei Verdauungsbeschwerden, bei unregelmäßiger Menstruation
- Einreiben mit Pfefferminzöl: bei Verstauchungen, bei Nervenschmerzen, bei Rheuma
- Badeöl: als Muntermacher, gegen Hautunreinheiten

Warnhinweise:
- Der Genuß der Poleiminze ist gefährlich (Vergiftung)!
- Pfefferminzöl nicht bei schweren Leber- und Galleerkrankungen anwenden!
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BeitragThema: Re: Kräuter mit M   Mi 23 Sep 2009 - 20:16

Mistel

Auch:
Glückszweig, Hexenbesen

Vorkommen:
In Europa in gemäßigten Zonen, in Nordamerika

Beschreibung:
- Halbstrauch
- bis 60 cm Durchmesser
- Blätter: gegenständig, länglich, fleischig
- Blüten: hellgrün, in Scheindolden
- Früchte: beerenartige Scheinfrucht, weiß, glasig
- Wurzel: in Baumäste eingewachsen
- bitterer Geschmack
- unangenehmer Geruch

Sammeln:
Blätter

Wirkstoffe:
Cholin, Alkaloide, Inosit, Xantophyll

Blütezeit:
Februar - April

Sammelzeit:
März/April

Eigenschaften:
Antihypertensiv, schmerzlindernd, krebshemmend

Anwendungen:
- Tee: bei neurologischen Erkrankungen, bei hohem Blutdruck
- Injektionen (vom Fachmann!): zur Schmerzbekämpfung bei Rheuma, bei Bandscheiben- und Ischiasschmerzen, in der begleitenden Tumortherapie

Warnhinweise:
- Die jungen Blätter sollen vor der Fruchtbildung gepflückt werden!
- Die Trocknung darf nicht bei hohen Temperaturen erfolgen!
- Abgebrüht oder gekocht sind die Blätter zum Verzehr nicht geeignet!
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BeitragThema: Re: Kräuter mit M   Mi 23 Sep 2009 - 20:19

Myrte

Auch:
Brautmyrte

Vorkommen:
An den Küsten des Mittelmeeres

Beschreibung:
- Blätter: länglich, glänzend, stiellos, mit Öldrüsen
- Blüten: einzeln in den Blattachseln, weiß, 5 Kelchblätter
- Früchte: blauschwarz, rund bis oval
- aromatischer Geruch
- würziger Geschmack

Sammeln:
Früchte, Blätter

Wirkstoffe:
Ätherische Öle, Gerbstoffe, Harz, Säuren, Vitamine

Blütezeit:
Mai - Juli

Sammelzeit:
- Früchte: Oktober
- Blätter: August

Eigenschaften:
Schleimlösend, auswurffödernd, entzündungsbekämpfend

Anwendungen:
- Absud: bei Lungenleiden, bei Husten, bei Bronchitis, bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum, bei Nasennebenhöhlenentzündung, bei Staublunge, bei Bronchiektasen, bei Emphysem
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Morgan le Fay
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BeitragThema: Re: Kräuter mit M   Mo 26 Sep 2011 - 13:23

Mädesüß / Spierstaude
(Filipendula ulmaria (L.) MAXIM.)

Synonyme:
Bocksbartkraut, falscher Holler, Geißbart, Immenkraut, Johanniswedel, Krampfkraut, Mälkraut, Mehlkraut, Metkraut, Rüsterstaude, Spiraea ulmaria, Spierstaude, Sumpf-Spirä, Ulmenspiere, Wiesengeißbart, Wiesenkönigin, Wiesenspierstaude, Wilder Hirsch, Wurmkraut, Ziegenbart

Familie:
Rosengewächse (Rosaceae)

Namensentstehung:
Der Name Mädesüß hat nichts mit Mädchen zu tun, sondern kommt wahrscheinlich von Mahd, weil sie zur Zeit der Heuernte (=mahd, mähen) besonders schön blüht und dem Heu ein besonderes Aroma verleiht. Weil sie auch zum Aromatisieren von Met verwendet wurde, könnte "Mädesüß" auch eine Abwandlung von "Met" sein. Die Blätter dieser Pflanze wurden diesem Getränk zugesetzt.

Beschreibung:
Die weißen Blütenrispen der "Wiesenkönigin" leuchten uns an den Bachrändern und auf feuchten Wiesen Anfang Juli entgegen. Ihr Duft ist schwer und erinnert an Mandeln..

Das Echte Mädesüß ist eine Staude, von l bis 1,5m hoch und überwintert in ihrem kriechenden Wurzelstock, der jedes Jahr neben einer Rosette grundständiger Blätter einen aufrechten, nur im oberen Teil verzweigten, beblätterten Stengel treibt. Die oberseitig kahlen, unterseitig behaarten Laubblätter sind gefiedert. Die vielblütigen, doldig-rispigen Blütenstände stehen an den Enden der Haupt- und Seitentriebe. Die stark duftenden Blüten haben 5 bis 6 weiße, 2 bis 5 mm lange Kronenblätter.

Verwechslung:
Mir nicht bekannt

Blütezeit:
Juni bis Juli

Vorkommen:
Die Pflanze kommt sowohl auf kalkarmen als auch auf kalkreichen Böden vor. Sie hat jedoch eine Vorliebe für nährstoffreiche Unterlagen. Vor allem befindet sie sich an den Ufern fließender und stehender Gewässer, in feuchten Wiesen und Straßengräben und meist gesellig im Röhricht und in Auengehölzen.

Verbreitung:
Das Verbreitungsgebiet des Mädesüß erstreckt sich von Großbritannien durch ganz Europa und das westliche Asien bis zum Altai und zu der Mongolei. Die Nordgrenze verläuft von Island über das Nordkap nach Nordsibirien. Im Süden ist es bis zum Mittelmeer, zu den nördlichen Balkanländern und nach Kleinasien verbreitet.

Sammelgut:
Blüten (Flores Spiraeae)

Sammelzeit:
Mai bis Juli

Sammelvorschrift:
Die Blüten werden ohne Stengelteile gesammelt und getrocknet. Die Droge riecht nach bitteren Mandeln. Sie hat einen leicht aromatischen und zusammenziehenden Geschmack.

Zu den Hinweisen zum Sammeln und Trocknen von Kräutern.

Inhaltsstoffe:
Hauptinhaltsstoffe der Pflanze sind Salicylsäureverbindungen. Sie enthält Gaultherin und dessen Aglykon Salicylsäuremethylester, Spiraein und dessen Aglykon Salicylaldehyd sowie freie Salicylsäure, weiterhin Gerbstoff und etwas ätherisches Öl.

Anwendung:
Aspirin ist ein Medikament, dass der Weidenrinde nachempfunden wurde, die einen hohen Gehalt an Salicylsäure hat. Die auch im Mädesüß enthaltene Salicylsäure wirkt schmerzlindernd, fiebersenkend, krampflösend, harntreibend, schweisstreibend, zusammenziehend, herzstärkend und äusserlich narbenheilend. Bei fiebrigen Erkältungen hilft sie beim Schwitzen. Mädesüß kann auch als magenwirksames Mittel empfohlen werden und ist somit ein magenschonendes Aspirin.

Die Blüten können zur Zubereitung von aromatischen Tees und Teemischungen und für Ansatzschnäpse und Liköre verwendet werden.

Empfindliche, leicht entzündliche Haut kann man beruhigen, wenn man den Absud von Mädesüß ins Badewasser gibt. 250 g des Krauts in 2 l kalten Wasser langsam zum Kochen bringen und zugedeckt 15 Minuten auf sehr kleiner Flamme köcheln lassen. Abgießen und ins Badewasser geben.

Nebenwirkungen:
Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegenüber Salicylate!
Nicht anwenden bei Asthmatikern!
Nicht anwenden bei Säuglingen und Kleinkindern!
Nicht anwenden während Schwangerschaft und Stillzeit!
Bei Anwendung in höheren Dosen oder über längere Zeit können aufgrund des Salicylatgehaltes Magen- und Darmbeschwerden auftreten

Geschichtliches:
Mädesüß war, neben Eisenkraut und Wasserminze, eine der drei heiligsten Pflanzen der Kelten. Viel ist darüber nicht mehr bekannt, da die Kelten nichts aufzeichneten und wir so auf Berichte Dritter, nämlich der Römer, angewiesen sind. Vermutlich wurde sie zu Ehren der Götter in den Feiern zur Sommersonnenwende eingesetzt. Traditionell wurde Mädesüß über die Jahrhunderte als Streukraut für den Boden verwendet, um den Raum zu aromatisieren und gleichzeitig mit seinem Duft auch (Krankheits) Dämonen, die stark riechende Pflanzen verabscheuen, fernzuhalten.

In der chinesischen Medizin wird das Mädesüß als kühlende Pflanze beschrieben. Die Pflanze kühlt Hitze, wirkt harntreibend, zerteilt Verhärtungen, öffnet die Oberfläche und bewegt das Leber-Qi. (Qi = energetische Schwingungen)

Quelle http://www.kaesekessel.de/kraeuter/m/maedesuess.htm

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Kräuter mit M
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